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Top 5 Techniken für scharfe Actionfotos

  • Jakob Kreusch
  • vor 11 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit

Scharfe Actionfotos zu machen, ist eine Herausforderung, die viele Fotografen kennen, gerade wenn man diese in Lichtärmeren Regionen versucht aufzunehmen. Egal ob beim Sport oder in der Wildlife-Fotografie, die Motive bewegen sich schnell, oft unvorhersehbar und man muss sowohl als Sportfotograf, als auch als Fotograf in der Natur nicht nur das nächste Geschehen erahnen, sondern auch nahezu in Echtzeit reagieren. Bewegungsunschärfe, falsche Fokussierung oder schlechtes Licht können die besten Momente ruinieren. Aus meiner Erfahrung als Sportfotograf Deutschland und Naturfotograf Deutschland weiß ich, welche Techniken wirklich helfen, um gestochen scharfe Bilder einzufangen. In diesem Artikel teile ich fünf praxisnahe Tipps, die du sofort umsetzen kannst.

Actionfotografie Technik Schärfe Bewegung – Jakob Kreusch Sportfotograf Naturfotograf

Nutze ein Objektiv mit großer offener Blende


Tipp Nummer Eins erklärt Tipp Nummer Zwei und Fünf, heir geht es nur sekundär um das Bokeh und die Freistellung sondern rein um die Möglichkeit mehr Licht auf den Sensor zu bekommen. Ihr müsst das nciht ausnutzen, gerade für maximale Schärfe hilft leichtes abblenden bereits. Alelrdings solltet ihr euch alle Möglichkeiten unabhängig der Belcihtungszeit viel Licht auf den Sensor zu bekommen offen halten. Damit zu TIpp Nummer Zwei:



Die richtige Verschlusszeit für Bewegung einfrieren


Die Verschlusszeit ist der Schlüssel, wenn du Bewegung scharf abbilden willst. Je länger der Verschluss offen ist, desto mehr bewegt sich dein Motiv während der Aufnahme, das führt zu Unschärfe. Um schnelle Bewegungen einzufrieren, brauchst du kurze Verschlusszeiten Auch wenn das ein absolutes Basic n der Fotografie ist, sollte man diesen Hebel heir nciht nutzen um mehr Licht ins Bild zu bringen. Hier gilt nahezu strikt die Regel, dass die Verschlusszeit der Brennweite nicht unterliegen sollte. Also beim Fotografieren mit 50mm sollte auch eine Veschlusszeit von einer 50el Sekunde oder kürzer gehalten werden. Erfahrungsgemäß, gelten für professionelle Sportfotos sogar Verschlusszeiten von kleiner einer 500el Sekunde oder im starken Telebereich mindestens einer 1000el Sekunde.



Kontinuierlicher Autofokus und Tracking nutzen


Ein statischer Fokuspunkt reicht bei bewegten Motiven selten aus. Der kontinuierliche Autofokus (AF-C) verfolgt das Motiv, während es sich bewegt. Moderne Kameras bieten Tracking-Funktionen, die das Motiv automatisch erkennen und scharf stellen. Es wird hier unterschieden zwischen Phasen Autofokus und Kontrastautofokus. Beide haben ihre vor und Nachteile und moderne Kameras kombinieren diese meistens. Seit einigen Jahren zusätzlich durch KI gestützt lassen sich somit Motive auch gut in Menschenmengen oder schwierigen Umgebungen verfolgen. Natürlich sollte jeder gute Fotograf auch manuell fokussieren können, jedoch ist bei schnell näher kommenden Motiven dort vieles dem Zufall überlassen, da die Zeit hier akkurat zu arbeiten und die Fokussierung zu prüfen schlichtweg meist fehlt. Der Fortschritt den die Kameras hier Jahr für Jahr machen ist erheblich. So hat zum Beispiel meine Sony A7IV aus dem Jahr 2021 einen nahezu makellosen Autofokus, der jedoch verglichen mit meiner ZV-E1 (2023) eben doch noch erhebliche Schwächen aufweist. Ganz zu Schweigen von der Leistung die die neuen Modelle in der A9 Reihe (2025 und neuer) mit auf den Markt bringen. Eine durchdachte Kaufentscheidung ist hier elementar. Ergänzend würde ich sogar behaupten in der Sportfotografie, wie auch der Naturfotografie, lieber auf einen Sucher zu verzichten als auf ein Touch Display, da man hiermit deutlich schnelleren Einfluss auf den Autofokus nehmen kann.



Serienbildmodus richtig einsetzen


Der Serienbildmodus erhöht deine Chancen, den perfekten Moment zu erwischen. Statt nur ein Bild zu machen, schießt du ganze Reihen an Bildern in kurzer Zeit. Es gibt bereits Spiegelreflexkameras von vor zehn Jahren oder mehr, die einen sehr starken Serienbild Modus besitzen. Zum Beispiel die Canon EOS 1D-X aus dem Jahr 2012 nimmt bereits bis zu 12 Bilder die Sekunde auf und das für einen aktuellen Preis von unter 500€ je nach Angebot. Neue Kameras wie die A9 III schaffen im Spitzenbereich sogar das zehnfache mit 120 Bildern je Sekunde, alelrdings auch für einen stolzen Preis von nahezu 6000€. Ich arbeite mit der Sony A7IV und der Sony ZV-E1, sowohl für Sportfotografie, als auch als Natur Fotograf und Videograf, welche beide "nur" 10 Bilder pro Sekunde aufnehmen können. In der Praxis überweigen hier allerdings der richtige Umgang mit der Kamera und das Bewusstsein für die Situation. Zumal am Ende jedes Bild gesichtet werden muss. Wenn du also den Serienbildmodus richtig in deienn Workflow integrierst, ist es nahezu unmöglich den optisch perfekten Moment zu verpassen, Augen zu auf einem Bild? Kein Problem auf dem nächsten sind sie offen.




Licht und ISO im Gleichgewicht halten


Bei Actionfotografie ist Licht oft knapp. Hallensport oder Dämmerlicht in der Natur erfordern höhere ISO-Werte, um kurze Verschlusszeiten zu ermöglichen. Dieser Punkt ist tatsächlich der größte Hebel verglichen mit dem ersten Punkt, der Belichtungszeit, viel zu sagen gibt es tatsächlich garnicht, außer dass ihr nicht ein technisch ideal helles Bild suchen müsst, ihr schaut nach einer authentischen Stimmung, in der die wesentlichen Details richtig belichtet sind und merkt euch in der Sportfotografie und der Wildlife Fotografie, dass ein verrauschtes Bild besser ist als ein verschwommenes Bild.


Wildlife Fotografie Tier Bewegung Action – Jakob Kreusch Naturfotograf Deutschland

Fazit


Scharfe Actionfotos entstehen durch die Kombination aus technischer Einstellung und kluger Vorbereitung. Die richtige Verschlusszeit, kontinuierlicher Autofokus, Serienbildmodus, vorausschauende Positionierung und ein ausgewogenes Verhältnis von Licht und ISO sind die wichtigsten Bausteine. Mit diesen Techniken kannst du deine Trefferquote deutlich verbessern, egal ob du als Sportfotograf in Deutschland unterwegs bist oder als Naturfotograf in der Wildnis.


Wenn du mehr über professionelle Sportfotografie lernen möchtest, schau dir meine Seite als Sportfotograf Deutschland an. Für Tipps und Inspiration rund um Wildlife und Naturfotografie findest du hier mehr: Naturfotograf Deutschland.



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